Was uns vor dem Besuch am häufigsten gefragt wird.
Der Sektor Ocoa des Nationalparks La Campana liegt 110 km vom Zentrum Santiagos und 90 km von Valparaíso entfernt: rund anderthalb Stunden Fahrt.
Mit dem Auto über die Ruta 5 Norte, Ausfahrt Ocoa, dann in Richtung Nationalpark La Campana. Wir empfehlen nicht, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen: Es gibt keine öffentliche Verbindung bis zum Park. Wer bei Domos Ocoa übernachtet, kann dort geführte Touren buchen und sich auch bei der Logistik helfen lassen.
Der Sektor Ocoa öffnet um 9:00 Uhr. Geschlossen wird um 17:00 Uhr, freitags bereits um 16:00 Uhr. Die Sektoren Granizo und Cajón Grande öffnen um 8:30 Uhr. An allen Montagen des Jahres sowie am 25. Dezember und am 1. Januar ist der Park geschlossen.
Die Tickets werden vor der Anreise auf pasesparques.cl gekauft. Im Park wird das Ticket nur kontrolliert; vor Ort wird nicht kassiert.
Die Eintrittspreise werden von Zeit zu Zeit angepasst, deshalb veröffentlichen wir sie hier nicht — ein veralteter Preis hilft niemandem. Die aktuellen stehen auf pasesparques.cl, wo sie auch gekauft werden.
Im Sektor Ocoa gibt es vier Routen: den Rundweg El Quillay (4,6 km, 2 Std. 18 Min., leicht), den Rundweg El Palmar (4,9 km, 2 Std. 27 Min., leicht), den Wasserfall-Rundweg (13,3 km, 6 Std. 39 Min., mittel) und die Überquerung Granizo – Ocoa (12,7 km, 8 Std., mittel bis schwer). Zu jeder gibt es eine eigene Seite mit den erklärten Stationen.
Nein. Einige Wege sind wegen umgestürzter Bäume nach starkem Regen gesperrt. Der Hinweis am Anfang jeder Seite nennt, welche und seit wann. Erkundige dich vor der Anreise bei der Parkverwaltung.
Nach dem ersten Herbstregen und bis in den Oktober hinein, um große Hitze und starke Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
Ja. Empfohlen wird, immer ausreichend Wasser und Proviant für die Wanderung mitzuführen, Kleidung und Schuhe für unwegsames Gelände zu tragen und vor dem Aufbruch den Wetterbericht zu prüfen.
Ja, es gibt Toiletten, allerdings kein Trinkwasser. Deshalb die Empfehlung, mit ausreichend Wasser für die gesamte Wanderung anzureisen.
Ja. Der Park verfügt über sichere Parkplätze.
Nein. Haustiere dürfen nicht in den Park mitgebracht werden.
Alle Anbieter haben Empfang in der Gegend, aber nicht im gesamten Park: In manchen Bereichen gibt es kein Signal.
Nein. Die Wanderwege sind nicht rollstuhlgerecht.
Nein. Der Campingplatz im Sektor Ocoa musste vor Jahren wegen der anhaltenden Dürre und des fehlenden Wassers für die Besucher geschlossen werden. Heute dient der Ort nur noch als Picknickplatz.
Ja. Im Tal von Ocoa gibt es Unterkünfte, Gastronomie, Agrotourismus, ein Planetarium und Wellness-Angebote. Alle sind mit ihren Kontaktdaten unter Tourismus in Ocoa aufgeführt.
Nein. Die Vorstellungen beginnen gegen 21:00 Uhr und hängen nicht davon ab, wann es dunkel wird — sie finden aber nicht täglich statt: Die nächsten Termine stehen auf dem Instagram von Planetario Ocoa.
Er ist der einzige Nationalpark dieser weiten Region des Landes. Gegründet wurde er zum Schutz zweier Arten: der Chilenischen Honigpalme (Jubaea chilensis), endemisch in Zentralchile und als gefährdet eingestuft, und der Santiago-Südbuche (Nothofagus macrocarpa). Eine Studie von 2017 zählte landesweit rund 121.000 Chilenische Honigpalmen — und fast zwei Drittel davon stehen hier, im Tal von Ocoa.